nacht. furor. unbehagen.

draußen der regen, drinnen so viel zu tun, samstag, die wohnung will geputzt werden, statt dessen hocke ich vor dem rechner und weiß nicht wohin mit mir.

in der nacht wirre träume, ich träumte, ich würde die letzte nacht vor einer gefährlichen reise verbringen, mit dem segelboot auf die azoren, eine fahrt ins ungewisse, zumal ich die leute nicht kannte, die mitfahren würden. und plötzlich sträubte sich alles in mir, aber ich konnte nicht mehr absagen, ohne mein gesicht zu verlieren.

ein kätzchen, auf das ich aufpassen sollte, während ein freund auf urlaub war, ich hatte es ganz vergessen, lief die stufen zu meiner wohnung hoch, fand es, halb tot, aber noch lebend. dazwischen immer wieder leitern, wacklige leitern, schiefe ebenen, hohe gebäude, ich mit meiner sagenhaften höhenangst, mich anklammernd, abrutschend, panisch.

keine schöne nacht.

eine sagenhafte verantwortung rollt auf mich zu dieser tage, und ich habe angst davor. warum gibt es keine generalprobe für diese aufführung? 

24.3.07 16:05

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